Am Sonntag, 10.06. sah unsere Mutterhauskapelle wohl zum ersten Mal seit ihrer Erbauung die Erstkommmunionfeier eines kleinen Mädchens.

Viktorias Mutter ist Argentinierin und war früher in Buenos Aires Schülerin unserer jetzigen Generaloberin Sr. Maria del Rosario. Die Familie lebt seit 12 Jahren in Deutschland. Mutter und Tochter haben eine enge Beziehung zu Mutter Pauline, und daraus ergab sich der Wunsch, mit der ganzen Familie (Eltern, kleine Schwester, Großeltern und Paten) hier bei den Schwestern diesen Festtag zu begehen. Herr Pastor Schröder gestaltete die Eucharistiefeier kindgemäß, fröhlich und herzlich und brachte die Frage aus dem Evangelium: „Jesus, wo wohnst du?“ auf den Punkt „In deinem Herzen, Viktoria!“ Mit ruhiger klarer Stimme las Viktoria die Fürbitten vor. Ein eindrucksvolles Bild ergab sich, als die ganze Familie zur Kommunionfeier am Altar stand und sogar ein Teddybär im Arm der vierjährigen Klara Pauline dabei sein durfte.


Gedenken an den 201. Geburtstag Mutter Paulines in Minden

Sr. Angela Maria Sinnreich berichtet:

In der Vorabendmesse des 02.06.2018 feierten wir einen festlichen Gottesdienst in St. Mauritius, in dem wir besonders des 201.Geburtstag von Mutter Pauline gedachten. Die liturgische Gruppe zog mit Weihrauch und Kerzenträger ein. Ich durfte das Kreuz vorweg tragen. In den Fürbitten wurde für unsere Gemeinschaft weltweit gebetet sowie der verstorbenen Schwestern gedacht. Lieder zu Ehren Mutter Paulines erklangen. Pastor Kreutzmann, der immer wieder seine Verbundenheit zu Mutter Pauline zum Ausdruck brachte, erteilte allen den Segen mit der Reliquie aus unserem Schwesternkonvent.

„Pilgern im Pott“ – Wandern auf dem Jakobsweg, in diesem Jahr von Dortmund-Marten bis Bochum Harpen (ca. 10 km).

Schwester Ingeborg, Seelsorgerin im St. Rochus-Hospital in Castrop-Rauxel, berichtet über ihren Pilgerweg:

Seit 2013 wandern wir immer einen kleinen Teil auf dem Jakobsweg im Ruhrgebiet. In jedem Jahr wird unsere Wandergruppe größer. Eingeladen sind Schwestern, Pfleger, Ärzte und Mitarbeiter-innen aus den drei Krankenhäusern der Lukasgesellschaft. Es ist schön zu sehen, wie alle Mitgehenden untereinander ins Gespräch kommen und sich kennen lernen. Der ganze Krankenhausstress bleibt beim Wandern zurück.

Unseren Weg begannen wir mit Psalm 63 und einem Gebet. Beendet haben wir ihn etwas müde, aber glücklich mit einem sehr schönen Essen im Ruhrpark.

Ein sehr guter Tag!

 Am Samstag, dem 5. Mai, fuhren acht Schwestern vom Mutterhaus in Paderborn nach Aachen zur Seligsprechung von Clara Fey, der ehemaligen Klassenkameradin von Mutter Pauline. Clara Fey gründete in Aachen die Kongregation der Schwestern vom armen Kinde Jesu, wenige Jahre vor Paulines Ordensgründung. Vieles in Spiritualität, Lebens - und Wirkungsgeschichte der beiden ähnelte sich, wie beim Verlesen der Biografie Claras und bei der Predigt deutlich wurde. Schon vor dem Festhochamt als auch beim nachmittäglichen Begegnungsfest rund um den Dom ergaben sich mehrere Gelegenheiten, den Nachfolgerinnen Clara Feys – auch einigen aus Kasachstan, Indonesien und Kolumbien - zu begegnen. Auch Bischof Dieser aus Aachen freute sich sichtlich über unsere Teilnahme und amüsierte sich über Sr. Christhild, als die ihm verriet, dass sie an diesem Tag ihren 80. Geburtstag feierte.

Am Spätnachmittag des 22. Mai wurden die Schwestern der neuen Mutterhausleitung in ihr Amt eingeführt. In der Eucharistiefeier zu Beginn wurde uns erneut bewusst, was uns im Tiefsten verbindet. Eindrucksvoll war die Segensgeste mit einem kurzen Gebet, das der Zelebrant über jede der Schwestern sprach.

Vor dem anschließenden Abendessen sprach Sr. Angelika, Regionaloberin, ihren Dank aus für allen bisherigen Einsatz und für die Bereitschaft, die Leitungs-Verantwortung für die Mutterhausgemeinschaft zu übernehmen.

Schwester Christhild Neuheuser, Oberin,
Schwester Cäcilia Struck, Assistentin,
Schwester Tarzisis Reichardt, Assistentin
Schwester Stefania Ring, Assistentin
Sr. Raphaele Padberg, Verwalterin (im Amt bestätigt)

Sr. Angelika verglich die Gemeinschaft mit Chor und Orchester. „Ein Dirigent weiß zu begeistern, er kennt Musikstücke für verschiedenste Anlässe, er kennt die Stärken und Schwächen seiner Mitspieler, fördert ihre Fähigkeiten, das Aufeinander-hören, animiert zum Üben …“ Aber es braucht auch die verschiedenen Stimmen und Instrumente, „die zusammenwirken, die bereit sind, nicht nur die altbekannten Stücke zu spielen . . .“

Mit vielen guten Wünschen gratulierten die Schwestern des Konventes ihrer neuen Leitung.

"Gott schließt kein Kind aus seinem Herzen aus". Einladendes und offenes Kinderheim anstatt karges Waisenhaus. Sr. Maria Lucia wird vom Domradio zu Pauline von Mallinckrodt interviewt. Ein Beitrag vom 30. April 2018. Hier kommen Sie zum Beitrag des Domradios.

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