International ging es an der Marienschule zu, als 46 Schülerinnen aus dem Colegio Mallinckrodt in Buenos Aires zusammen mit ihrer Direktorin Felicitas Alvarez Gil de West, Schwestern des Generalats und weiteren Begleitern die Gymnasien besuchten. Sie kamen auf den Spuren Pauline von Mallinckrodts, in deren Tradition auch die Marienschule steht, aus Paderborn. Die Generaloberin der Schwestern der Christlichen Liebe, Sr. Maria del Rosario, ehemalige Schulleiterin des Colegio Mallinckrodt, hatte die Begegnung vermittelt und war selbst mit dabei. Durch eine Schulführung bekamen die Gäste einen ersten Eindruck von der deutschen Schule. Am Wichtigsten war jedoch die Begegnung mit den Marienschülerinnen und -schülern der Oberstufe. Hier fand in verschiedenen Lerngruppen ein reger Austausch statt. Gefragt, was denn anders sei in Deutschland, antwortete eine argentinische Schülerin: Alles! Auch die deutschen Schülerinnen und Schüler hatten viele Fragen, insbesondere zum Alltag an einer reinen Mädchenschule sowie zum Leben in einer argentinischen Großstadt. Zum Abschluss gab ein Marienschüler ein spontanes Cello-Konzert, woraufhin die argentinischen Schülerinnen Lieder ihrer Schule präsentierten. Nach dem erlebnisreichen Vormittag setzte die Gruppe ihre Reise auf den Spuren Pauline von Mallinckrodts fort: Minden, der Geburtsort der Ordensfrau, Aachen, wo sie ihre Schulzeit verbrachte, sowie das Mallinckrodt-Gymasium in Dortmund sind weitere Ziele der Schülergruppe.

Was bleibt, sind die geknüpften Kontakte und der Wunsch, mehr voneinander zu erfahren.

Zum Bild: Schulleiterin Ute van der Wal (r.) begrüßte Sr. Maria del Rosario, Generaloberin der Schwestern der Christlichen Liebe (l.) und Schulleiterin Felicitas Alvarez Gil de West (2.v.r.) mit weiteren Begleitern sowie 46 Schülerinnen des Colegio Mallinckrodt (Buenos Aires) an der Marienschule.

Am 4.September fuhren 25 Schwestern vom Paderborner Mutterhaus mit unserer „ordenseigenen Busfahrerin Sr. Margarete“ nach Hardehausen, wo wir von Direktor Wischkony sachkundig, lebendig und inspirierend zunächst durch die zisterziensiche Geschichte des Hauses und anschließend durch die Räumlichkeiten des Hauses geführt wurden. Die Denkmäler aus alter Zeit – wie ein Kapitell aus der ursprünglichen Zisterzienserkirche - beeindruckten ebenso wie die moderne Gestaltung der neuen Kirche - im Bild die von Stäben umstellte Tabernakelstele.

Im nahen „Hammerhof“ stärkten wir uns an schmackhafter Kartoffel- oder Wildgulaschsuppe und besuchten das Waldinformationszentrum mit einer Sonderausstellung über die Renaturierung der Egge-Moore. Dann hatten wir – vor der Einladung zur Kaffeetafel - zwei Stunden Zeit zu kurzen oder langen Spaziergängen, entlang an Bäumen und Sträuchern mit erklärenden Info-Tafeln, an einem plätschernden Bach, viel bemoostem Totholz und einem Wildgehege, in dem Wisente zu sehen waren, die neugierig bis zu uns an den Zaun kamen. Die Kombination aus Kirchengeschichte, Naturerlebnis und fröhlichem Austausch und dazu das schöne Sommerwetter ließen uns alle am Ende dankbar in das Lied einstimmen: Nun danket all und bringet Ehr…

Mitten in Schloß Neuhaus steht seit 350 Jahren das Geburtstagskind. Es ist sozusagen ein Nachbar von uns Schwestern. Natürlich wollten wir bei dieser großen Feier nicht fehlen.

Los ging es am Montag, den 2. Juli, mit einer interessanten Einführung in die Historie der Geschichte durch Prof. Dr. Nicole Priesching (Uni Paderborn) und dem Neuhäuser Orts-Kenner Herrn Michael Pavlicic.


Am 5. Juli traf man sich zum Glaubensweg heute. Gemeindemitglieder hatten im Vorfeld „Glaubenskoffer“ gepackt und erläuterten diese dann in der Kirche. Auch Sr. Renate war dazu angefragt worden. Fr. Susanne Kochannek und Fr. Bärbel Lödige vom CityKloster Bielefeld griffen Aussagen auf und betteten sie in die Spiritualität Madeleine Delbrels (1904 -1964) ein. Auch sie hatten einen Koffer mitgebracht, der Wesentliches für diese „Prophetin einer Kirche im Aufbruch“ beinhaltete. Fr. Julia Fisching-Wirth begleitet den Abend musikalisch.
Eine gelungene Veranstaltung, die in einen lockeren Austausch bei Wein oder Orangensaft vor der Kirche ausklang – und das an einem lauen Sommerabend.

Das große Fest aber wurde am 8. Juli mit einem großen Festgottesdienst, den Weihbischof Grothe zelebrierte, gefeiert. Im Anschluss daran traf man sich bei strahlendem Sonnenschein und guter Laune unter der Kastanie zum Mittagsimbiss oder bei Kaffee und Kuchen. Rundherum gab es dann noch einiges zu sehen oder zu erleben.

Auch in diesem Jahr waren die Schwestern der Christlichen Liebe wieder auf dem Klostermarkt in Dahlheim präsent.

Unter dem Motto „Ein Wort für dich“ verteilten sie Worte Pauline von Mallinckrodts, die gern mit auf den Weg genommen wurden. So manches gute Gespräch ergab sich daraus.

Die selbstgestalteten Karten waren gut gefragt, daneben gab es auch unterschiedlichste Knöpfe und selbstgefertigte Schürzen, Stofftaschen und gestrickte Babyschühchen zu erwerben. Auch biblische Erzählfiguren wurden präsentiert, die biblischen Geschichten im Religionsunterricht, in der Katechese und bei Besinnungstagen lebendig werden lassen. Der Renner aber war der Waffelstand. Immer wieder musste Waffelteig nachgeliefert werden. Wie schön! Denn mit dem Erlös werden besonders Kinder aus armen Familien in Uruguay unterstützt.

Die Schwestern aus Minden berichten:

In diesem Jahr kann die Wärmestube des Caritasverbandes Silberjubiläum feiern.
Der Festtag begann mit einem ökumenischen Wortgottesdienst in der gut gefüllten St. Mauritiuskirche, den Pastor Kreutzmann leitete. Die Gruppe „Jona“ hatte die musikalische Gestaltung, die Predigt übernahm der evangelische Pfarrer Mackenbrock, unser Nachbar . Er hatte gerne zugesagt.
In berührender Weise legte er die Heilung des Gelähmten durch Petrus (Apg 3, 1ff) aus, indem er ausführte, wie wichtig es für den Menschen ist, angeschaut zu werden und dadurch Ansehen zu bekommen.

Im Anschluss an die liturgische Feier folgten einige Grußworte. Es sprachen Alt-Probst Paul Jakobi , der Bürgermeister von Minden, Sr. Adalberta Mette als Vertreterin der Schwestern der Christlichen Liebe und die stellvertretenden Direktorin des DiCV. Letztere überreichte auch noch die Caritasnadel in Gold an drei langjährige ehrenamtliche Mitarbeiterinnen der Wärmestube, die über diese Ehrung sehr überrascht und erfreut waren.

Nach diesem Festauftakt luden Frau Leimbach , Geschäftsführerin Caritas Minden eV , und Sr. Annette (SCC ), Leiterin der Wärmestube, alle Besucher zu einem fröhlichen Fest auf den Pauline-von- Mallinckrodt-Platz ein.
Nach einem reichhaltigen Mittagessen konnten die Gäste je nach Interesse an unterschiedlichen Programmpunkten teilnehmen. Unter anderem gab es eine Fotostrecke mit Bildern und Artikeln aus 25 Jahre Wärmestube. Eine Vorleserin trug mehrmals am Nachmittag Texte zum Jahresmotto der Caritas „Jeder Mensch braucht ein Zuhause“ vor. Mitarbeiter der Caritas verteilten kleine Zettel mit guten Gedanken oder verkauften Lose für eine Tombola, bei der jedes Los gewann. Die Besucher der Wärmestube bekamen ein Los geschenkt. Der Hauptpreis war ein Tablet-PC.

Bei Kaffee und Kuchen kam es zu schönen Begegnungen. 
Zum Abschluss des Tages bekam Sr. Annette vom Chor ein Ständchen gebracht - sozusagen als ein persönliches Dankeschön.

Alle Organisatoren und Mitwirkenden freuten sich über das wunderbare Wetter und den rundherum gelungenen Tag.

Möge das kleine Häuschen in der oberen Altstadt in Minden noch weiterhin vielen bedürftigen Menschen eine gute Anlaufstelle sein!

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok