Auch in diesem Jahr waren die Schwestern der Christlichen Liebe wieder auf dem Klostermarkt in Dahlheim präsent.

Unter dem Motto „Ein Wort für dich“ verteilten sie Worte Pauline von Mallinckrodts, die gern mit auf den Weg genommen wurden. So manches gute Gespräch ergab sich daraus.

Denen, die Gott lieben,
gereichen alle Dinge zum Guten -
In DEINE Hände
lege ich voll Vertrauen mein Leben.

Die Schwestern der Christlichen Liebe feierten am 21.8. den 170. Gründungstag ihrer Gemeinschaft.

Der Tag begann mit einem festlichen Hochamt, das Erzbischof Hans Josef Becker mit den Schwestern und Gästen feierte. Anschließend waren alle zum Grillen im Garten und zu Führungen in Haus und Gelände eingeladen.

Am 21.8.1849 waren Pauline von Mallinckrodt zusammen mit ihren drei Gefährtinnen Maria Rath, Mathilde Kothe und Elisabeth Schlüter in der Busdorfkirche vom damaligen Bischof Franz Drepper eingekleidet worden. Damit startete die Gemeinschaft der Christlichen Liebe.

Dieser Tag war der Schlusspunkt einer langen Suche Paulines. Das sozial engagierte Fräulein von Mallinckrodt hatte sich schon lange für arme und später auch blinde Kinder eingesetzt. Auf ihre Initiative geht die LWL-Pauline-Schule mit dem Förderschwerpunkt Sehen zurück. Die Gemeinschaft war von Anfang an offen für weitere Aufgaben, die sich ihr stellten. So setzte sich Pauline von Mallinckrodt z. B. für die Mädchenbildung ein. Auch die spirituelle Bildung und die Exerzitienarbeit lagen ihr von Anfang an am Herzen. Das heutige Haus Maria Immaculata geht auf Pauline von Mallinckrodt zurück.

1985 wurde Pauline von Mallinckrodt durch Papst Johannes Paul II. selig gesprochen.

Heute kann man im Garten des Mutterhauses an der Warburger Straße das Grab der Gründerin besuchen.

Mit einem Dankgottesdienst, den Erzbischof Becker mit uns feierte, endete das 24. Generalkapitel unserer Kongregation.
Zur Erinnerung wurde noch ein Foto mit allen Teilnehmerinnen und Helferinnen auf der Treppe des Mutterhauses gemacht.

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