Gedenken an den 201. Geburtstag Mutter Paulines in Minden

Sr. Angela Maria Sinnreich berichtet:

In der Vorabendmesse des 02.06.2018 feierten wir einen festlichen Gottesdienst in St. Mauritius, in dem wir besonders des 201.Geburtstag von Mutter Pauline gedachten. Die liturgische Gruppe zog mit Weihrauch und Kerzenträger ein. Ich durfte das Kreuz vorweg tragen. In den Fürbitten wurde für unsere Gemeinschaft weltweit gebetet sowie der verstorbenen Schwestern gedacht. Lieder zu Ehren Mutter Paulines erklangen. Pastor Kreutzmann, der immer wieder seine Verbundenheit zu Mutter Pauline zum Ausdruck brachte, erteilte allen den Segen mit der Reliquie aus unserem Schwesternkonvent.

Am Spätnachmittag des 22. Mai wurden die Schwestern der neuen Mutterhausleitung in ihr Amt eingeführt. In der Eucharistiefeier zu Beginn wurde uns erneut bewusst, was uns im Tiefsten verbindet. Eindrucksvoll war die Segensgeste mit einem kurzen Gebet, das der Zelebrant über jede der Schwestern sprach.

Vor dem anschließenden Abendessen sprach Sr. Angelika, Regionaloberin, ihren Dank aus für allen bisherigen Einsatz und für die Bereitschaft, die Leitungs-Verantwortung für die Mutterhausgemeinschaft zu übernehmen.

Schwester Christhild Neuheuser, Oberin,
Schwester Cäcilia Struck, Assistentin,
Schwester Tarzisis Reichardt, Assistentin
Schwester Stefania Ring, Assistentin
Sr. Raphaele Padberg, Verwalterin (im Amt bestätigt)

Sr. Angelika verglich die Gemeinschaft mit Chor und Orchester. „Ein Dirigent weiß zu begeistern, er kennt Musikstücke für verschiedenste Anlässe, er kennt die Stärken und Schwächen seiner Mitspieler, fördert ihre Fähigkeiten, das Aufeinander-hören, animiert zum Üben …“ Aber es braucht auch die verschiedenen Stimmen und Instrumente, „die zusammenwirken, die bereit sind, nicht nur die altbekannten Stücke zu spielen . . .“

Mit vielen guten Wünschen gratulierten die Schwestern des Konventes ihrer neuen Leitung.

„Pilgern im Pott“ – Wandern auf dem Jakobsweg, in diesem Jahr von Dortmund-Marten bis Bochum Harpen (ca. 10 km).

Schwester Ingeborg, Seelsorgerin im St. Rochus-Hospital in Castrop-Rauxel, berichtet über ihren Pilgerweg:

Seit 2013 wandern wir immer einen kleinen Teil auf dem Jakobsweg im Ruhrgebiet. In jedem Jahr wird unsere Wandergruppe größer. Eingeladen sind Schwestern, Pfleger, Ärzte und Mitarbeiter-innen aus den drei Krankenhäusern der Lukasgesellschaft. Es ist schön zu sehen, wie alle Mitgehenden untereinander ins Gespräch kommen und sich kennen lernen. Der ganze Krankenhausstress bleibt beim Wandern zurück.

Unseren Weg begannen wir mit Psalm 63 und einem Gebet. Beendet haben wir ihn etwas müde, aber glücklich mit einem sehr schönen Essen im Ruhrpark.

Ein sehr guter Tag!

"Gott schließt kein Kind aus seinem Herzen aus". Einladendes und offenes Kinderheim anstatt karges Waisenhaus. Sr. Maria Lucia wird vom Domradio zu Pauline von Mallinckrodt interviewt. Ein Beitrag vom 30. April 2018. Hier kommen Sie zum Beitrag des Domradios.

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